Zeltbau

Schnittmuster, Nächtechniken alles rund ums Arbeiten mit Stoffen

Beitragvon Vincent » 05.01.2007, 23:18

hast du schonmal über die platzintensive lösung nachgedacht?

ich meine wie in meinem bild oben

zwei große stangen (zum transport teilbar) und jede menge abspannseile

du brauchst zwei leut die (jeweils an jeder stange einer) die die stangen halten solange der dritte abspannt.

wenn das zelt abgespannt ist, kannst du die seitenwende grad nach unten fallen lassen und am boden fixiern

was hältst du davon?
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Beitragvon Micha » 18.02.2008, 21:53

Hi Vincent. Ich überlege im Moment ein ähnliches Gestänge für die Dackelgarage zu bauen, ich hab nur keine ahnung wo man die Stämme herbekommen kann. Ich kann mir nicht vorstellen das man einfach in den Wald maschieren darf und sich selber welche schlagen kann. ;)
Hast Du da nen Tipp für mich?
Gruß
Micha

PS: Kannst mir auch ne Mail schreiben: michael(ät)zellermedia.de
Micha
 

Beitragvon Fortinbras » 18.02.2008, 22:21

Da hab ich ne gute Idee, schau mal an den Straßenrand, da liegt zumeist, wenn wo die Landschaft "geputzt" wird jede Menge Grünschnitt. Flußufern, Landstraßen, Böschungen, was von Stadt und Land gepflegt wird. Da wachsen zum Beispiel Haselnüsse, das sind dann schöne lange Stangen, meist gerade, schön elastisch und stabil. Erkennt man an der rotbraunen Farbe mit den kleinen hellen Sprenkeln.
Da hat keiner was dagegen, wenn man sich zwei Stangen mitnimmt, wenn wer da ist kannste fragen, die freuen sich, gefragt zu werden.
Nimm ne Säge mit, kleiner Fuchsschwanz, du mußt sie ja transportieren.
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Beitragvon Vincent » 24.02.2008, 00:13

@gast:

In der Tat ist es teilweise ein wenig schwer an vernünftiges Holz zu kommen

Versuch mal beim hiesigen Sägewerk anzufragen

Für dünnere gestänge bis 1,50 m höhe gibts im Baumarkt noch rundhölzer, das ist etwas dünner als das Holz das ich hatte aber bei einem 1-mann zelt mit einer Höhe von 1,50 reicht das holz
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Habt Ihr Sorgen ...

Beitragvon Owen of Lothian » 24.02.2008, 14:48

He ...
lebt Ihr in Bayern ? Lebt Ihr dort noch etwas ländlicher strukturiert als in städtischen Großräumen ? Da wird's doch möglich sein, an Holz für Zeltgestänge zu kommen ?
Baumarkt, ist zumindest "last chance".
Grüßle und nix für ungut :roll:
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Re: Zeltbau

Beitragvon Fortinbras » 04.02.2010, 11:13

Vermisse die Bauanleitung im neuen Forum...

Was hast du eigentlich für ein maschinenfähiges Garn gekauft? Wo gibts das?
Ich liebäugle mit einem Speichenradzelt, das sollte einen Zeitraum von 1200-1500 abdecken, wenn ich recht recherchiert habe. Segeltuch hab ich schon, das dürfte reichen, Holz kann ich mir im Moment nicht leisten, wird aber eh noch dauern, bis ich anfangen kann.

Weiß zufällig wer, was das für ne riesen Kugel an der Spitze ist? http://666kb.com/i/aql97xv1fl4mko8bi.jpg

Überhaupt, du hattest viel mehr Artikel, die Truhe, Gambeson und Zubehör, und das mit dem Zelt...
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Re: Zeltbau

Beitragvon Gotfried_von_Pochsberg » 11.02.2010, 23:22

Die Kugel ist quasi Zeltschmuck aus - meist - Holz.
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Re: Zeltbau

Beitragvon Fortinbras » 12.02.2010, 00:47

In der Größe? Sieht wie ein riesiger Kürbis aus, aber einen Kürbis aufs Zelt erscheint mir unsinnig... außer, die hatten da Wasser drin und darunter geduscht ;) Eine Massivholzkugel in der Größe, da müßte der Mast wegknicken...
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Re: Zeltbau

Beitragvon Gotfried_von_Pochsberg » 12.02.2010, 15:48

Nicht wenn der Mast selber sehr dick ist. Schau dir mal die Maße des Zeltes an. Ist schon ein gigantisches Teil. Außerem muss es ja nicht massiv sein...
Ich kenn diese Kugeln nur als Zeltschmuck aus Holz auf ein paar Bildern und von einigen Reenactment-Bedarf-Läden.
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Re: Zeltbau

Beitragvon Fortinbras » 13.02.2010, 12:10

Mit dem Mast, da muß ich kucken ob ich Festigkeitskennwerte von Holz beibekomme, will das so bauen, daß ich es alleine aufstellen kann, mit einer Maststellhilfe die man abbauen kann, wenn abgespannt ist. Soll also nicht übertrieben dick sein, werde mich auch auf 3m Durchmesser bescheiden und ca 4m Höhe mit 8 Speichen. Einen Kürbis werde ich dem Zelt nicht aufsetzen, lieber ein Mast mit Wimpel dran, und darunter irgendwas kleineres rundes...

War gerade beim Toom. Da gibts Dachlatten 24x48, die federn recht gut, sind ungehobelt und brauchbar stabil. Wenn man die zu Vieren zusammenleimt, gibt das ein Vierkantrohr von 7cm Dicke. Läßt man 2 davon etwas kürzer, und auf der Gegenseite länger, kann man den Mast teilbar machen, und mit der Nabe sichern. Muß man nur die richtigen ohne Astlöcher aussuchen. Das kann man dann alleine aufstellen, wird nicht so schwer. Das Zeltdach kann man mit dem Mastoberteil vormontieren, und die Nabe kommt dann, wenn die Speichen eingehängt sind, automatisch auf die richtige Höhe. Wenn man das nach dem Kleben schön schleift und wachst, sieht das aus wie aus einem Stück. Muß ja im Zweifelsfall ins Auto passen.
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Re: Zeltbau

Beitragvon Fortinbras » 15.02.2010, 13:02

Fürchte, das Hanfseil für die Abspannung wird teurer als das Holz...
Wann wurde eigentlich der Stopperstek erfunden? Wäre der für die Abspannung ok?
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Re: Zeltbau

Beitragvon Fortinbras » 20.02.2010, 18:30

Ebay sei dank, bin ich zu einer günstigen Drechselmaschine gekommen. Werde ein wenig drechseln üben, und mir so eine Kugel drechseln. Ach, was kann man mit so nem Maschinchen für schöne Sachen machen! Morgen hol ichs ab *freu* Spannweite 1m! (Tischbeine, Stuhlbeine, Säulen, Kerzenständer, Schüsseln, Teller, Löffel, Laternen, Zeltkugeln....)
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